Wirkungsgrad bei Heizungsanlagen - EnEV 2009, PDF Download
Der Wirkungsgrad charakterisiert das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand. Er bezeichnet demnach das Verhältnis zwischen der nutzbaren Energiemenge in der gewünschten Form (bei Heizungsanlagen also die an das Kesselwasser abgegebene Wärme) und dem Produkt aus dem unteren Heizwert des Brennstoffs und der je Zeiteinheit verbrauchten Brennstoffmenge in Prozent.
Je größer der Wirkungsgrad eines Heizkessels ist, desto weniger Brennstoff muss eingesetzt werden. Dieser Zusammenhang beschreibt die essenzielle Wichtigkeit des Wirkungsgrads: Eine Effizienzsteigerung der Heizanlage ist endenergetisch betrachtet gleichbedeutend mit einer Reduzierung des eigentlichen Wärmebedarfs z.B. durch Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes. Auch primärenergetisch betrachtet kommt einer Effizienzsteigerung ein erhebliches ökologisches Potenzial zu, da Kraftwerke im Gesamtdurchschnitt zurzeit lediglich einen mittleren Wirkungsgrad von 30-40 % haben.
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